„Auf Wiedersehen, mein Kind!“

Kunst aus Trauer und Hoffnung

Ausstellung zeigt Gemälde von Müttern, deren Kinder in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt gestorben sind.

Im vergangenen Herbst hatte Annette Stechmann (Pastoralreferentin katholische Klinikseelsorge der UMG) Eltern tot geborener Kinder eingeladen, ihrer Trauer in einem Kreativworkshop gestalterisch Ausdruck zu verleihen. „Trauergespräche sind gut und wichtig, wenn aber keine Worte mehr für das Geschehen gefunden werden, hilft kreatives Gestalten“, erklärt Stechmann. Unter der Leitung von Kunst- und Gestaltungstherapeut Jens Meier fanden sich so Mütter und eine Großmutter zu regelmäßigen Treffen im Ancora, dem Zentrum für Beratung und Seelsorge der katholischen Kirche in Göttingen.

Die entstandenen Arbeiten vereinen Trauer und Hoffnung zu gleich. „Ich schaue dorthin, wo mein Sohn begraben ist. Dann ist er ganz nah bei mir. Da fühle ich mich wohl“, schreibt eine Mutter zu einem sternklaren Ausblick in den Nachthimmel.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 19. Februar, im Gottesdienst um 11.30 Uhr. Zu sehen sind die Bilder täglich bis Aschermittwoch, 1. März, zwischen 8 und 20 Uhr in Sankt Michael (Kurze Straße 13).

Text: Broermann/Stechmann

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Termin
19.02.2017, 11:30 Uhr
Ort
Citykirche Sankt Michael
Kurze Straße 13
37073 Göttingen
www.samiki.de
Referenten

In den Messen um 11:30 und 18:30 Uhr:

Predigt: Klinikseelsorgerin Annette Stechmann