PROPHETEN DES KULTURWANDELS?

Zur Rolle der Hochschulgemeinden für die Kirchenentwicklung

Was ist Hochschulgemeinde? In welcher Beziehung stehen die unterschiedlichen Angebote, Aktivitätsfelder und Gruppen zueinander? Wie offen oder geschlossen, wie vernetzt, wie gemeinschaftlich und "einig" ist so eine Gemeinde? Wie engagiert und sozial? Wie christlich und katholisch? Und wo verortet sie sich im Spektrum zwischen Tradition und Experiment?

"wir sind in eine echte Bewegung heiliger Experimente geraten. Wir alle", schreibt Dr. Christian Hennecke in seinem Beitrag zur Festschrift, die anlässlich der 100-Jahrfeier der khg: Göttingen im vergangenen Jahr erschienen ist. Und er führt aus: "Das ist nicht vereinnahmend, sondern bewusst gesetzt, dieses "Wir", denn ich meine es zu erleben: Bischöfe und Religiös-Unmusikalische, Traditionalisten und Progressive, Pilger und Konvertiten, Hauptamtliche und Ehrenamtliche - sie sind alle "drin" in diesem Wandel, und niemand steht darüber."

Welche Bedeutung kommt den Hochschulgemeinden in diesem Veränderungsprozess zu? Sollten sie nicht, so fragt der Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim, so etwas wie, "Propheten des Kulturwandels" sein; denn "wenn Hochschulgemeinden nur Kopien des Iststandes wären, bräuchte es sie ja nicht. So aber können sie Prophetie einer verheißenden Zukunft sein. Denn dazu sind sie da."

An diesem Abend wird uns Dr. Christian Hennecke seine Sicht auf die laufenden Veränderungsprozesse erläutern und zur Diskussion stellen, und dabei den Fokus auf die mögliche Rolle der Hochschulgemeinden richten. Der Gesprächsabend stellt einen der ersten Höhepunkte des Selbstvergewisserungs- und Gemeindebildungsprozesses dar, den die khg in diesem Semester unter dem Motto "(Re)Formation?" startet.

Referent: Dr. Christian Hennecke, Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim
Kontakt: Peter-Paul König

 

 

Termin
24.04.2017, 20:15 Uhr
- 24.04.2017, 22:00 Uhr
Ort
"Fegefeuer", khg: Zentrum
Kurze Str. 13
Göttingen