GLAUBENSZEUGEN IM BISUM HILDESHEIM

Ein Künstlerisches Projekt im khg: Wohnheim

Eines der Häuser des khg: Wohnheims ist nach dem Jesuitenpater Alfred Delp benannt, der als Mitglied des Kreisauer Kreises im Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Auch im Bistum Hildesheim gab es Glaubenszeugen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden, so die Pfarrer Joseph Müller und Christoph Hackethal.

Das Bistumsarchiv hat Dokumente aus ihrem Leben zusammengetragen und daraus eine Ausstellung erstellt. Einige Teile dieser Ausstellung werden am 29. Oktober im khg: Wohnheim zu sehen sein. Die Idee ist, die gesammelten Dokumente mit einer Gruppe interessierter Studierender zu einem künstlerischen Werk zu verdichten – einer Licht- und Klanginstallation, einer szenischen Lesung … Im Anschluss an die Heimvollversammlung werden wir das weitere Vorgehen absprechen. Am 3. Dezember wird Bistumsarchivar Dr. Thomas Scharf-Wrede im Rahmen der Alfred-Delp-Lecture am Beispiel der beiden Pfarrer über das Thema „Leben aus dem Glauben“ referieren und sich anschließend der Diskussion stellen; Veranstaltungsort ist gleichfalls der Mittelbau des khg: Wohnheims.

Kontakt: Peter-Paul König, koenig@khg-goettingen.de

Termin
29.10.2019, 20:00 Uhr
- 29.10.2019, 22:00 Uhr
Ort
Mittelbau des khg: Wohnheims
Stauffenbergring 6
Göttingen