Fortbildung: Die Bedeutung der jüdischen Feiertage

Im Rahmen einer Fortbildung der Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Hildesheim kamen am 3. Juni Religionslehrerinnen und Interessierte mit Sigrid Nolte von der Lernwerkstatt Göttingen in die Jüdische Gemeinde in der Angerstraße. 

Jaqueline Jürgenliemk, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, führte die Gruppe ein in die Bedeutung der hohen jüdischen Feiertage. Was passiert an Jom Kippur, wie wird das Pessach-Fest begangen, und auch die Fragen, die sich auf das jüdische Leben im Allgemeinen bezogen, wurden beantwortet. 
Besonderes Augenmerk richtete sich dann auf die Synagoge. Der Kirchenraum wurde erkundet, die Thora-rollen konnten angeschaut werden, und die Geschichte dieser alten Landsynagoge aus Bodenfelde wurde erzählt. 
Sigrid Nolte ergänzte den Vortrag und stellte die Medien und Material der Lernwerkstatt Göttingen vor. Auch exemplarische Arbeitsblätter für die Schule wurden verteilt, mit den Aufgaben: „Wie schreibt man seinen Namen in hebräischer Schrift? Was ist auf dem Seder-Teller?“.
Ein sehr guter, ernster, und immer interessanter Nachmittag, an dem das jüdische Leben der liberalen Gemeinde in Göttingen ein Gesicht bekam. Vielen Dank an Jaqueline Jürgenliemk und alle, die sich engagiert haben und dabei waren!
 

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