Fronleichnamsfest für Familien
Ein Fronleichnamsfest für Familien im Dekanat Göttingen hatten Dekanatsreferent Ricardo Wickert, Pastoralassistent Nils Hoffmann und das Team der Pfarrei Maria Frieden in Geismar, für den Sonntag nach Fronleichnam organisiert. Bei strahlendem Sonnenschein zog die Prozession von der Kirche zur Kindertagesstätte Maria Frieden und zurück.
Pater Wolfgang Felber SJ sagte in seiner Begrüßung der Gottesdienstteilnehmer: „Gott kommt uns nah im Brot, das wir teilen. Und auch in Gemeinschaft kommt er zu uns“. Deshalb könne beim Familienfest gefeiert werden, dass Gott bei den Menschen ist. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes war die Band young.spirit zuständig. Gleich zu Beginn animierten die Bandmitglieder die Gläubigen in der Kirche dazu, bei den Liedern nicht nur mitzusingen, sondern auch zu klatschen.
Und auch im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde deutlich, dass es sich um einen Besonderen handelt. So durften die Kinder vorn in der Kirche sitzen, während Pastoralassistent Nils Hoffmann ihnen und den anderen Gottesdienstbesuchern die Entstehungsgeschichte des Festes zu Fronleichnam erzählte. So hört die Heilige Juliana in einer Nacht den Ruf Gottes und der Mond erscheint ihr mit einem Fleck. „Dieser steht für ein fehlendes Fest. Fronleichnam“, wandte Nils Hoffmann sich an die Mädchen und Jungen. In diesem Fest für die Eucharistie soll Jesus Christus in Brot und Wein in die Welt getragen werden. Juliana sollte von ihrer Begegnung dem Bischof erzählen. Was sie auch tat. Dieser war von ihren Worten überzeugt, sodass Fronleichnam dann als Fest festgeschrieben wurde. „Wir zeigen unseren Glauben nicht nur drin, sondern auch draußen“, sagte Hoffmann.
Das Zeigen des Glaubens nach außen erfolgte dann in der kurzen Prozession von der Kirche zur Kindertagesstätte. Mit dabei waren auch die Pfadfinder, die mit ihrer Fahne in der Prozession mitgingen. Am Kindergarten gab es dann eine kurze Station. Hier ging Nils Hoffmann noch einmal auf die Geschichte der Heiligen Juliana ein, die den Mut dem Bischof von ihrer Vision zu berichten. So sei Gott als heilige Geistkraft bei den Gläubigen und gebe ihnen so den Mut, Träume und Vision mit anderen zu teilen. „Unsere Wünsche mit anderen zu teilen ist wichtig, und wir sollten keine Angst davor haben“, so Hoffmann. Gott sei immer bei den Gläubigen und zeige sich ihnen oftmals, insbesondere dann, wenn sie nicht mit ihm rechnen würden.
Auch in der Station vor der Kirche zum Abschluss der Prozession ging es darum, dass man manchmal Personen, die man gut kennt, nicht erkennt. So sei es auch den Jüngern gegangen, Jesus nicht erkannten, weil sie nicht mit ihm rechneten. „Wenn wir ganz ruhig sind und lauschen, dann können wir Jesus wahrnehmen“, sagte Ricardo Wickert.
Im Anschluss an die Prozession gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein bei Gegrilltem und kühlen Getränken. Ein Dank gilt allen, die an der Organisation des Dekanats Familienfestes zu Fronleichnam beteiligt waren.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit













