Großes Dankeschön an die Sternsinger
Einen Dankgottesdienst für die Sternsingerinnen und Sternsinger im Dekanat Göttingen gab es am Freitagabend in der Kirche St. Heinrich und Kunigunde in Göttingen-Grone. Der Gottesdienst, der von den Gemeindereferentinnen Barbara Matusche und Bianca Nowak gestaltet wurde, war die Ersatzveranstaltung für den im Januar wetterbedingt ausgefallenen Empfang im Neuen Rathaus.
Während bei der Sternsingeraktion Schnee und Kälte vorherrschten, konnte am Freitagabend bei fast frühlingshaften Temperaturen gefeiert werden. Zu Beginn des Gottesdienstes wandte sich Dr. Ehsan Kangarani, ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Göttingen, an die Mädchen und Jungen. „Ein Bürgermeister ist ein Botschafter der Stadt. Und ihr als Sternsinger seid auch als Botschafter unterwegs gewesen“, sagte er zu ihnen. Zudem überbrachte er auch den Dank von Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.
Barbara Matusche, die den Kindern Grüße von Dechant Wigbert Schwarze bestellte, erinnerte daran, dass mit dem Gottesdienst den Sternsingerinnen und Sternsingern sowie den Erwachsenen Begleitern Danke für ihre Zeit, die Lieder und die überbrachten Segenswünsche gesagt werden soll. „Ihr habt Hoffnung gebrachte. Darum wollen wir heute euch und Gott feiern“, sagte Matusche. Im Jahr betrug die Spendensumme rund 43.500 Euro.
Beim Gottesdienst wurden die Mädchen und Jungen auch mit einbezogen. So sollten sie auf vorbereitete Sterne schreiben, wie sie als Sternsinger Licht gebracht haben. Unter anderem antworteten die Mädchen und Jungen mit, weil sie den Kindern helfen können und weil sie Freude zu den Menschen brachten. Bianca Nowak erzählte dann die Geschichte von einem König, der viel besaß. So auch eine große leere Halle, die er füllen wollte. Viele Gegenstände wurden in die Halle gebracht, dennoch war sie nicht gefüllt. „Doch, als ein Kind eine Kerze brachte, wurde die Halle vom Licht erfüllt. Und weitere Kinder brachten ebenfalls Kerzen in die Halle.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten zwei Helferinnen aus der Gemeinde St. Norbert in Friedland ein Spiel vorbereitet. Beim „Chaos-Spiel“, mussten die Mädchen und Jungen verschiedene Aufgaben rund um die Bibel sowie sportliche Herausforderungen bewältigen.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit









