Pastoralassistent Nils Hoffmann verlässt Göttingen
Drei Jahre lang war Nils Hoffmann als Pastoralassistent im Dekanat Göttingen tätig und hat in dieser Zeit vielfältige Aufgaben übernommen. Am 31. August endet seine Assistenzzeit und er wird Göttingen Richtung Braunschweig verlassen.
„Die Assistenzzeit ist zum Lernen da, daher habe ich in vielen Bereichen Erfahrungen gesammelt. Unter anderem war ich eine Zeitlang im Kindergarten, habe Beerdigungen und Wortgottesdienste geleitet und war an mehreren Kursen zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung beteiligt“, berichtet Nils Hoffmann. Darüber hinaus hat er auch eigene Themenfelder gesucht und hat unter anderem queere Seelsorgeangebote unterbreitet und den ökumenischen Karfreitag in Adelebsen mit ins Leben gerufen. „An diesen Angeboten wie auch an den Angeboten für studentische Verbindungen hat mein Herz sehr gehangen“, sagt Hoffmann. Besonders in Erinnerung bleiben werden ihm die Freude der Menschen bei verschiedenen Treffen und das einige der Mädchen und Jungen, die er auf die Erstkommunion vorbereitet hat, Ministranten werden wollen und so der Kirche treu bleiben wollen: „Da scheint es mir gelungen zu sein, ihnen einen guten Eindruck von Kirche zu vermitteln“. Oftmals habe er auch positive Rückmeldungen von Menschen bekommen, denen ansonsten eine positive Meinung zur Kirche schwerfalle. Während seiner Zeit im Dekanat Göttingen hätten ihn zahlreiche Menschen geprägt. Darunter unter anderem Gemeindemitglieder. „Aber natürlich auch meine Kolleginnen und Kollegen, die mich nicht nur unterstützt haben, sondern mir auch die Freiheit gegeben haben, Dinge auszuprobieren“, bedankt sich Hoffmann für das entgegen gebrachte Vertrauen.
Nils Hoffmann wünscht sich, dass einige der Aktionen, die er mit ins Leben gerufen hat, auch nach seinem Weggang fortgeführt werden. Darunter vor allem der ökumenische Karfreitag in Adelebsen und das ökumenische Christusfest an Fronleichnam in Göttingen. „An Fronleichnam gehen wir gemeinsam vor die Tür und feiern den Glauben in den vorhandenen Unterschieden, aber vor allem in Verbundenheit. Und Fronleichnam ist ein Freudenfest, bei wir unsere Freude am Glauben weitergeben wollen“, so Nils Hoffmann.
Seine neue Stelle in Braunschweig beginnt am 1. September. Er wird in Braunschweig als Referent für Koordination, Konzeption und Organisation anfangen. Nach seinen Angaben seien die Aufgaben vergleichbar mit denen eines Dekanatsreferenten. „Ich werde mein Büro in St. Ägidien bei Propst Martin Tenge haben“, berichtet Hoffmann. Er habe sich sehr gefreut, dass er sich im Bewerbungsverfahren in Braunschweig durchsetzen konnte. Denn unter den vom Bistum angebotenen Stellen habe er sich bewusst für Braunschweig entschieden. „Dass ich die Stelle bekommen habe, direkt nach der Ausbildung, das ist für mich ein großer Vertrauensbeweis“, so Nils Hoffmann. Er möchte dort Neues weiterentwickeln und auch gern an Dinge anknüpfen, die er in Göttingen Dekanatsreferent Ricardo Wickert umgesetzt hat. „Braunschweig ist eine große Stadt mit 250.000 Einwohnern. Entsprechend groß und divers ist das dortige Publikum. Braunschweig ist mit seiner Vielfalt ein buntes Abbild der Weltkirche“, sagt der scheidende Pastoralassistent.
Doch bevor Nils Hoffmann Göttingen verlässt, wird es noch eine kleine Abschiedstournee geben, in der er sich von den Gemeindemitgliedern verabschieden wird. So ist er am 17. August in Rittmarshausen, am 23. August in Adelebsen und am 24. August in Maria Frieden. Die offizielle Verabschiedung durch Dechant Wigbert Schwarze wird am 31. August in St. Godehard erfolgen.
„Ich möchte mich ganz herzlich bei allen, die mich begleitet und gut aufgenommen haben, bedanken. Ohne die Menschen in den Gemeinden wäre es nicht so eine schöne Assistenzzeit gewesen“, sagt Nils Hoffmann. Er lädt zudem alle Interessierten zu seiner Sendungsfeier am Sonnabend, 20. September, um 10 Uhr in Hildesheimer Dom ein.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit





