Ab 1. September: Neue Gottesdienstordnung für die vier Göttinger Pfarreien

In den 4 Göttinger Pfarreien werden sich die Gottesdienstzeiten für die Sonn- und Feiertage ab dem 01. September 2026 ändern und einheitlicher werden. Außerdem werden Wort-Gottes-Feiern ein fester Bestandteil an allen Kirchorten.

Der Hauptanlass für die Neuausrichtung ist die Emeritierung von Pfarrer Haase. Durch sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst stehen dem Dekanat künftig weniger Priester zur Verfügung, weshalb sonntags nicht mehr dieselbe Anzahl an Messen gefeiert werden kann.
Die inhaltliche Grundlage für die Anpassungen bildet die im Mai 2026 veröffentlichte Sonntagsordnung des Bistums Hildesheim. Ziel ist es, trotz des personellen Wandels ein verlässliches Angebot von Gottesdiensten an Sonntagen zu sichern.
Nach einem halben Jahr wird die Gottesdienstordnung evaluiert und ggf. angepasst.

Die Pfarrei St. Elisabeth in Hann. Münden ist von diesen Änderungen nicht betroffen.

 

Was genau ändert sich?

Die spürbarste Änderung betrifft die Vereinheitlichung der Gottesdienstzeiten der Göttinger Pfarreien. Alle Feiern am Vorabend beginnen einheitlich um 18:00 Uhr. Am Sonntag selbst gibt es nur noch zwei feste Startzeiten: Die Gottesdienste beginnen entweder um
9:30 Uhr oder um 11:15 Uhr. 

Ist in der neuen Gottesdienstordnung vom Sonntag die Rede, ist auch immer der Vorabend gemeint. Wenn an einem Wochenende der Sonntag auf den 1. des Monats fällt, gilt das ganze Wochenende als das erste des Monats. Der fünfte Sonntag eines Monats wird immer wie der erste Sonntag des Monats im Gottesdienstplan behandelt. Ausnahme ist St. Hedwig und Adelheid Adelebsen: Hier findet am fünften Sonntag kein Gottesdienst statt. 

Gleichzeitig mit der Änderung der Gottesdienstzeiten wird die Wort-Gottes-Feier zu einem festen und gleichwertigen Bestandteil an den Sonn- und Festtagen in allen Kirchen der Göttinger Pfarreien.

Für das Weihnachts- und Osterfest gibt es gesonderte Gottesdienstpläne, die rechtzeitig veröffentlicht werden.
In St. Michael gibt es aufgrund der ansässigen Jesuiten-Kommunität keine Änderungen.

Eine Übersicht über die neue Gottesdienstordnung können Sie sich hier herunterladen oder als Flyer in allen Kirchorten mitnehmen.

 

Was ist eine Wort-Gottes-Feier?

Die Wort-Gottes-Feier ist eine vollwertige liturgische Feier der Kirche. Im Mittelpunkt stehen die Verkündigung des Wortes Gottes, das gemeinsame Gebet und der Lobpreis. In vielen Wort-Gottes-Feiern wird zudem die Heilige Kommunion ausgeteilt. Dabei verbindet sich die Gemeinde mit der zuletzt gefeierten Eucharistie und empfängt den Leib Christi. Auch wenn in der Wort-Gottes-Feier – anders als in der Heiligen Messe – keine Eucharistie gefeiert und Brot und Wein nicht neu konsekriert werden, ist sie keine „Ersatzveranstaltung“, sondern eine eigenständige und wertvolle Form des Gottesdienstes. Christus ist in seinem Wort, in der versammelten Gemeinde und im Sakrament gegenwärtig und lädt dazu ein, Glauben zu feiern und Gemeinschaft zu erleben.
 

Pastorales Kernteam im überpfarrlichen Einsatz, August 2026 

Neues aus dem Dekanat Göttingen