Papst Franziskus

Im 5. Wahlgang wurde am 13.3.2013 ein neuer Papst gewählt.

Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien ist nun Papst Franziskus.

Die Nachrichtenangentur ZENIT.org  meldet:

Habemus Papam: Franziskus
Jorge Mario Kardinal Bergoglio aus Buenos Aires (76) ist das neue Oberhaupt von 1,1 Milliarden Katholiken
Von Jan Bentz

VATIKANSTADT, 13. März 2013 (ZENIT.org) - Heißersehnter weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Seit 19.05 Uhr stand fest: der fünfte Wahlgang war erfolgreich. Mindestens 77 der 115 wahlberechtigten Kardinäle müssen für den Nachfolger Benedikts XVI. votiert haben.

Volksfeststimmung auf dem Petersplatz. Um 19.37 tritt die Schweizer Garde an und bezieht Stellung. Die Blaskapelle der italienischen Gendamerie spielt auf. 6000 Journalisten zücken ihre Kameras. Immer wieder bereits Sprechchöre: "Viva il Papa", obwohl noch niemand weiß, wer der neue Pontifex ist. "Egal, wer der Papst sein wird, es wird der richtige sein, wir werden ihn als Oberhaupt annehmen", war von den Gläubigen zu hören, die bereits seit Stunden auf dem Petersplatz warten, immer in atemloser Spannung den Blick auf den blechernen Schornstein auf der Sixtinischen Kapelle gerichtet. Mindestens 150.000 Menschen sind bereits auf den Platz geströmt, immer weitere kommen dazu. Der Papst ist ja auch Bischof von Rom, deshalb ist es für alle die Römer ein besonderer Moment.

Weihbischof Dominique Schwaderlapp aus Köln in diesem Moment, live zugeschaltet: "Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen."

Und dann brandet Jubel auf, hinter der Benediktionsloggio ist das Licht angegangen.

Um 20.12 verkündet Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran mit der traditionellen Formel: „Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus Papam! Eminentissimum ac reverendissimum dominum, dominum Sanctæ Romanæ Ecclesiæ Cardinalem Jorge Mario Bergoglio, qui sibi nomen imposuit Franziskus I. (Ich verkünde euch eine große Freude: Wir haben einen Papst! Seine Eminenz, den hochwürdigste Exzellenz der Heiligen Römischen Kirche, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der sich den Namen Franziskus I. gegeben hat)". Begeistert begrüßen mehr als 150.000 Gläubige auf dem Petersplatz den Nachfolger Petri.

In seiner kurzen Ansprache, die mit den Worten "Guten Abend" begann und mit "Gute Nacht, ruht euch aus" endete, gedachte er seines Vorgängers und betete gemeinsam mit den Versammelten das Vaterunser und das Ave Maria. Danach spendete er den Segen "Urbi et Orbi".

Franziskus I., Sohn italienischer Einwanderer in Argentinien, ist der 266. Papst und erste Lateinamerikaner in der Kirchengeschichte. Auch mit der Wahl seines Namens nach dem "poverello" ist er der erste in der Geschichte der Päpste. Er ist gelernter Chemiker und Jesuit und war im Konklave 2005 Gegenkandidat zu Joseph Kardinal Ratzinger, der unter Tränen die Kardinäle gebeten haben soll, nicht ihn, sondern Ratzinger zu wählen. Eine Berufung an die Kurie hatte er immer abgelehnt. Sein Wappen trägt den Wahlspruch "Miserando atque eligendo".

Quelle: ZENIT ist eine internationale Nachrichtenagentur
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Gruß und Segenswünsche vom ZdK:  

"Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihren Dienst in Kirche und Welt"

 ZdK-Präsident Glück gratuliert Papst Franziskus I.

 Im Namen der katholischen Laien in Deutschland hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, Papst Franziskus I. zu seiner Wahl gratuliert und ihm Gottes Segen für seinen Dienst in Kirche und Welt gewünscht.

 "Über Ihre Wahl durch die im Konklave versammelten Kardinäle habe ich mich von Herzen gefreut", so Alois Glück. „Gerne werden wir Ihren Wunsch erfüllen und Gott um Kraft und Segen für Ihr neues Amt bitten.“

 Glück dankte dem Heiligen Vater für die bescheidene und geschwisterliche Begrüßung der Gläubigen, die in aller Welt voll Erwartung nach Rom schauten. „Mit der Wahl Ihres Namens haben Sie ein Zeichen gesetzt für die Nähe zu den Armen und Bedrängten, zu den Menschen, die auf der Suche nach Gott sind.“

 Die Wahl eines Papstes aus Lateinamerika macht nach Ansicht des ZdK-Präsidenten deutlich, dass Europa nicht länger der Mittelpunkt der katholischen Kirche ist. „Sie würdigt gerade auch das Zeugnis vieler Christen in Lateinamerika, die ihrem Glauben in schwierigen Zeiten und unter schwierigen Bedingungen treu geblieben sind und treu bleiben und die sich damit in die Nachfolge Christi stellen.“

 Glück versicherte dem Heiligen Vater, dass die deutschen Katholiken ihn mit aller Kraft bei der Verkündigung der frohen Botschaft Jesu Christi und bei der Gestaltung einer von der Nächstenliebe geprägten Welt unterstützen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Theodor Bolzenius
Pressesprecher

Zentralkomitee der deutschen Katholiken
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