Zum 40. Geburtstag werden alle Register gezogen

Gemeinde Maria Frieden feiert Jubiläum ihrer Orgel und des Kirchausbauvereins

Göttingen (kpg) – Mit einem Konzert am Sonntag, 14. Juni, feiert die katholische Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens in Göttingen-Geismar (Sandersbeek 1) das 40-jährige Bestehen ihrer Orgel und des Orgelbauvereins. Auf dem Programm, das um 18.30 Uhr in der Kirche beginnt, stehen das Präludium in Es-Dur von Johann Sebastian Bach, Präludium und Fuge über Bach von Franz Liszt, die Ouvertüre der „Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner, der 4. Satz von Antonín Dvorák „Aus der neuen Welt“ sowie freie Improvisationen. Organisten des Abends sind Johannes Breitenbach und Dr. Gerd Bergemann.

Die Orgel in Maria Frieden wurde am 21. Dezember 1969 geweiht, erst acht Jahre nach der Fertigstellung der Kirche, allerdings nur als Teilwerk. Bis dahin hatten die Gottesdienstbesucher mit einem Harmonium vorlieb nehmen müssen. Die finanziellen Verhältnisse erlaubten es nicht, die Orgel gleich so auszubauen, wie es von Joachim Förster, damals Organist in der Nachbargemeinde St. Paulus, geplant war. Ein eigens gegründeter Orgelbauverein, der bis heute unter dem Namen „Kirchausbauverein“ besteht, kümmerte sich daher um die Anschaffung und die Finanzierung des Instrumentes mit 17 Registern, zwei Manualen und Pedalwerk. Knapp 62 000 Mark kostete die Anschaffung. Endgültig ausgebaut wurde die Orgel dann im folgenden Jahr von der Firma Krell in Duderstadt.

Nicht nur die 62 000 Mark brachte der Kirchausbauverein auf, berichtet der heutige Vorsitzende  Gerhard Schröder, stolz. Über 260 000 Euro habe der Verein, dem zur Zeit 47 Mitglieder angehören, im Laufe der Jahre investiert: unter anderem für die Anschaffung eines Marienreliefs an der Kirchenfront, die Umgestaltung des Altarraumes Anfang der 70er Jahre, die Restaurierung mehrerer Statuen sowie für die Anschaffung von drei Glocken.